Alternative Heilmethoden
Im Unterschied zur Schulmedizin werden bei den alternativen Heilmethoden überwiegend ganzheitliche, natürliche und psychologische Verfahren angewandt. Die alternativen Heilmethoden, welche auch Alternativmedizin genannt werden, ergänzen vielfach die Schulmedizin. Unter dem Begriff "alternative Heilmethoden" werden biologische, naturheilkundige, ganzheitliche, aber auch unkonventionelle Verfahren zusammengefasst. Die Methoden reichen von Homöopathie, Akupunktur bis hin zur Neuraltherapie.
Über 60 Prozent der Bevölkerung wünschen eine naturheilkundige Behandlung. Erfahrungsberichte bestätigen, dass zumindest einige alternative Therapien Beschwerden lindern und die Abwehrkräfte stärken. Laut einer Untersuchung der Universität Lübeck hat sich bereits jeder vierte Deutsche schon einmal alternativ behandeln lassen. Vor allem Heuschnupfengeplagte suchen häufig Hilfe jenseits der Schuldmedizin. Von ihnen haben bereits 35 % eine homöopathische Behandlung probiert, 28 % eine Eigenbluttherapie, 17 % Akupunktur. Mehr als drei Viertel der Befragten beurteilten die Ergebnisse als „ziemlich gut" oder sogar als „sehr gut", und mehr als ein Drittel empfand den Effekt besser als den einer konventionellen Therapie.
Der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte, Krankenhäuser und Kassen hat die Akupunktur in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen. Krankenkassen dürfen somit künftig Akupunkturbehandlungen bei mindestens ½ Jahr bestehenden Schmerzen der Lendenwirbelsäule und des Knies bei Ihrem Hausarzt oder Orthopäden bezahlen. Doch die chinesischen Nadeln können noch viel mehr.
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